Stufe 4.2 Egregoren - Ich und das kollektives Bewußtsein

Was ist ein Kollektives Bewusstsein?

Der Begriff "Kollektives Bewusstsein” bezeichnet in der Soziologie eine Art des Bewusstseins, das über das Bewusstsein eines Individuums hinausgeht. Wenn man den Begriff in seine Einzelteile “kollektiv” und “Bewusstsein” zerlegt, ergibt sich dadurch eine Art einheitliches Bewusstsein, welches sich in Summe aus seinen einzelnen Teilen, also dem individuellen Bewusstsein verschiedener Personen, zusammensetzt.

Definition von “Kollektives Bewusstsein” nach C. G. Jung

Das was man in der modernen Psychologie als Kollektives Bewusstsein bezeichnet, nannte der berühmt Soziologe Carl Gustav Jung “kollektives Unbewusstes”. Seine Definition dieses Begriffes lautete: “Es ist ein Teil der Psyche, der von einem persönlichen Unbewussten dadurch negativ unterschieden werden kann, dass er seine Existenz nicht persönlicher Erfahrung verdankt und daher keine persönliche Erwerbung ist.“
 

Das Stanford-Prison-Experiment als Beweis für ein kollektives Bewusstsein

Das weltberühmte Stanford-Prison-Experiment wird sehr oft als Beweis für die Existenz eines kollektiven Bewusstseins und die Beeinflussung von Einzelpersonen durch dieses herangezogen. Bei diesem Experiment aus dem Jahre 1971 wurden Versuchspersonen in die Gruppen “Gefängniswärter” und Gefängnisinsassen” eingeteilt, und unter Inszenierung eines echten Gefängnis-Szenarios über einen längeren Zeitraum sich selbst überlassen. Dabei hat sich die Beeinflussung der einzelnen Versuchsteilnehmer durch das entstandene kollektive Bewusstsein von “Wärter” und “Insasse” so eindrucksvoll gezeigt, dass das Experiment vorzeitig abgebrochen werden musste. Die Ergebnisse waren so beeindrucken, dass der Regisseur Oliver Hirschbiegel diese später sogar im Film “Das Experiment” verewigte.

In diesem Seminar lernst du:

  • diese Energien zu identifizieren und mit ihnen konstruktiv umzugehen
  • feinstofflichen Wesenheiten zu erkennen
  • Strukturen, Muster und Wirkweisen der Egregoren zu verstehen
  • was dies ganz praktisch für Dich und Dein Leben bedeutet

Egregoren sind Strukturen höherer Ordnung, die im Interaktionsprozess mehrerer Menschen entstehen. Für die Entstehung eines Egregors ist es bereits ausreichend, wenn zwei Personen eine gleiche Idee vertreten. Wenn z. B. zwei Menschen miteinander interagieren und eine Familie gründen, entsteht in diesem Moment ein neuer Egregor, ein Familien-Egregor. Je mehr Leute in einem Egregor sind, desto stärker wird er. Diese Struktur (Egregor) ist immer mächtiger als ein einzelner Mensch, weil im Prozess der Interaktion und der daraus resultierenden Resonanz der Menschen untereinander ein stärkeres Gefühlsfeld entsteht, als ein einzelner Mensches erzeugen kann.

Betrachten wir die positiven Aspekte der egregorialen Interaktion. Mit Hilfe des Egregors können Menschen konsolidiert und eine Idee verbessert werden. Aber im Moment erfolgt die Entwicklung von Egregoren eher spontan. Dies führt dazu, dass die Menschen fast ausnahmslos unter unbewusstem Einfluss von Egregoren stehen. Da Emotionen Energie für Egregoren liefern, werden Menschen beispielsweise mit allen möglichen Gesetzen, Regeln, Nachrichten und Ereignissen konfrontiert, damit sie möglichst viel und möglichst starke Emotionen produzieren.

Ein sehr, sehr spannendes Thema.

Das Wissen um die Egregoren ist altbewährtes und geheimes Wissen, jetzt verständlich und praktisch lebhaft, lustig und leicht erlernbar gemacht. Jetzt erstmalig hier im deutschsprachigen Raum.